Sterbeurkunde in Berlin beantragen

Sterbeurkunde aus Berlin: Ausgestellt wird sie vom Standesamt des Bezirks, in dem die Person tatsächlich verstorben ist, nicht vom Standesamt am letzten Wohnsitz. Eine Urkunde kostet 12 Euro, jede weitere gleiche 6 Euro. Antragsberechtigt sind Angehörige und Bevollmächtigte. Bei uns 39 Euro inklusive.

Sterbeurkunde Berlin auf einen Blick

Zuständig
Standesamt des Bezirks, in dem die Person tatsächlich verstorben istStand: 27.10.2026 · Service-Portal Berlin
Amtliche Gebühr
12 € je Sterbeurkunde · jede weitere derselben Art im selben Antrag 6 €Stand: 27.10.2026 · Service-Portal Berlin
Frei
kostenlos für Zwecke der SozialversicherungStand: 27.10.2026 · Service-Portal Berlin
Suche
Ermittlung eines unbekannten Standesamts 20 bis 80 €, bis zu 8 MonateStand: 27.10.2026 · Service-Portal Berlin
Alle Angaben (2)
Archiv
Sterbefälle vor mehr als 30 Jahren: Landesarchiv Berlin, 1 bis 16 Wochen
Festpreis Behördenfix
39 € inklusive der Gebühr von 12 €

Welche Urkunde Sie brauchen

Sterbeurkunde
12 €, mit Sterbeort, letztem Wohnsitz und Familienstand
Registerabschrift
12 €, enthält auch Berichtigungen des Eintrags
Mehrsprachig
12 €, internationale Fassung
Weitere Zeilen (2)
Weiteres Exemplar
6 €, gleiche Art und gleichzeitig ausgestellt
Vor über 30 Jahren
Registerauszug vom Landesarchiv Berlin

So nehmen wir Ihnen den Antrag ab

  1. 1Sterbeort nennenKlinik, Heim oder Bezirk in Berlin.
  2. 2Anzahl festlegenFür Bank, Versicherung, Rente.
  3. 3Festpreis zahlenDie 12 Euro Gebühr sind enthalten.
  4. 4Antrag mit VollmachtDie Urkunden kommen per Post.

Selbst beim Standesamt des Sterbebezirks

Der Weg ohne uns, Schritt für Schritt

Die Urkunde stellt das Standesamt aus, das den Tod beurkundet hat. Für einen Sterbefall in Neukölln ist das etwa das Standesamt Neukölln in der Blaschkoallee 32, 12359 Berlin; für Marzahn-Hellersdorf das Standesamt am Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin. Alle zwölf Anschriften stehen im Service-Portal Berlin.

  • Online, wenn Sie das zuständige Standesamt angeben können: Daten der verstorbenen Person eingeben, Art und Anzahl wählen, mit Visa oder Mastercard zahlen oder den Gebührenbescheid abwarten.
  • Persönlich mit Personalausweis oder Reisepass. Kinder, Enkel oder Eltern legen einen Verwandtschaftsnachweis vor, Geschwister machen ein berechtigtes Interesse glaubhaft, andere ein rechtliches Interesse, etwa mit einem Erbschein.
  • Wer weiß, wo der Tod war, aber das Amt nicht kennt, nutzt die kostenlose Online-Suche. Die beauftragte Ermittlung kostet 20 bis 80 Euro und dauert bis zu acht Monate.
  • Kosten im Vergleich: Das Standesamt nimmt 12 Euro je Urkunde und 6 Euro für jedes weitere gleiche Exemplar. Bei uns kostet die Urkunde 39 Euro inklusive dieser Gebühr. Wir sind keine Behörde, und das Standesamt bearbeitet unseren Antrag nicht bevorzugt.

Amtliche Seite öffnen

Diese Angaben brauchen wir

  • Vor-, Familien- und Geburtsname der verstorbenen Person.
  • Sterbedatum und Sterbeort, also Klinik, Pflegeheim oder Bezirk, etwa Steglitz oder Lichtenberg.
Weitere Unterlagen (3)
  • Ihr Verhältnis zur verstorbenen Person, zum Beispiel Kind, Ehepartner oder Geschwister.
  • Wie viele Urkunden Sie brauchen und ob eine mehrsprachige Fassung dabei sein soll.
  • Kopie Ihres Ausweises und die formlose Vollmacht für Behördenfix aus der Bestellung.

Berlin: Sterbeort statt letzter Wohnung

Gestorben in Mitte, gewohnt in Pankow?

Berlin hat zwölf Standesämter, und die Sterbeurkunde stellt das Amt aus, in dessen Bezirk die Person tatsächlich verstorben ist und das den Tod beurkundet hat. Liegt das Krankenhaus in Mitte und war die letzte Wohnung in Pankow, ist das Standesamt Mitte zuständig. Der letzte Wohnsitz steht zwar in der Urkunde, bestimmt aber nicht das Amt.

Mehr zu Berlin (2)

Die Urkunde nennt Namen, Zeitpunkt und Ort des Todes, den letzten Wohnsitz, Geburtstag und Geburtsort, den Familienstand und gegebenenfalls den Ehepartner. Die beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister enthält zusätzlich Berichtigungen des Eintrags oder Hinweise zur Eheschließung. Beide kosten 12 Euro.

Schon 30 Jahre nach dem Tod gibt das Standesamt das Sterberegister an das Landesarchiv Berlin ab, deutlich früher als bei Geburten mit 110 Jahren. Für einen Sterbefall aus der Zeit vor 1996 ist also schon das Archiv zuständig, das Registerauszüge statt Urkunden erstellt.

Fragen zur Sterbeurkunde aus Berlin

Was kostet eine Sterbeurkunde in Berlin?

12 Euro für die deutsche oder die mehrsprachige Sterbeurkunde, ebenso 12 Euro für die beglaubigte Abschrift aus dem Sterberegister. Jede weitere Urkunde derselben Art im selben Antrag kostet 6 Euro, drei gleiche Urkunden also 24 Euro. Für Zwecke der Sozialversicherung ist die Urkunde kostenlos. Bei Behördenfix zahlen Sie 39 Euro je Urkunde, die Gebühr ist enthalten.

Welches Standesamt in Berlin ist für die Sterbeurkunde zuständig?

Das Standesamt des Bezirks, in dem die Person tatsächlich verstorben ist und das den Tod beurkundet hat. Der Bezirk der letzten Wohnung entscheidet nicht, auch wenn er in der Urkunde steht. Berlin hat zwölf Standesämter. Ist das Amt unbekannt, hilft die kostenlose Online-Suche oder eine Ermittlung für 20 bis 80 Euro.

Wer darf in Berlin eine Sterbeurkunde beantragen?

Verwandte in gerader Linie wie Kinder, Enkel und Eltern, Ehe- oder Lebenspartner, Geschwister mit berechtigtem Interesse, Personen mit rechtlichem Interesse und Bevollmächtigte. Vor Ort zeigen Verwandte einen Verwandtschaftsnachweis. Wer nicht verwandt ist, belegt das rechtliche Interesse, zum Beispiel mit einem Erbschein oder einem Grundbuchauszug.

Kann ich die Sterbeurkunde online bestellen?

Ja, über das Service-Portal Berlin, wenn Sie das zuständige Standesamt angeben können. Sie geben die Daten der verstorbenen Person ein, wählen Art, Anzahl und Zweck und zahlen per Kreditkarte oder nach Gebührenbescheid per Überweisung. Das Standesamt prüft den Antrag und schickt die Urkunden per Post.

Der Sterbefall ist über 30 Jahre her – wohin wende ich mich?

An das Landesarchiv Berlin. 30 Jahre nach dem Tod geht das Sterberegister dorthin über. Das Archiv erteilt Auskünfte und Registerauszüge, die beglaubigt bei Ämtern anerkannt werden, aber keine Urkunden. Sie müssen das ursprünglich beurkundende Berliner Standesamt kennen. Die Bearbeitung dauert eine bis 16 Wochen.

Amtliche Quellen

Geprüft von M. Gabal am 27.10.2026

Behördenfix beantragt mit Ihrer Vollmacht beim zuständigen Berliner Standesamt. Wir sind keine Behörde, beraten nicht rechtlich und bewerten Ihren Einzelfall nicht.

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