Sterbeurkunde in Hamburg beantragen
Sterbeurkunde aus Hamburg: Ausgestellt wird sie vom Standesamt, das den Sterbefall beurkundet hat, bei Fällen ab 2009 von jedem Hamburger Standesamt. Sie kostet 19,50 Euro, jede weitere im selben Bearbeitungsgang 8,50 Euro. Die Bearbeitung dauert in der Regel 3 bis 10 Tage; telefonisch geht es nicht. Bei uns 39 Euro inklusive.
Sterbeurkunde Hamburg auf einen Blick
- Amtliche Gebühr
- 19,50 € je Urkunde · jede weitere im gleichen Bearbeitungsgang 8,50 €Stand: 27.10.2026 · Hamburg Service
- Bearbeitungszeit
- Bearbeitungsdauer in der Regel 3 bis 10 TageStand: 27.10.2026 · Hamburg Service
- Telefon
- kein Antrag und keine Auskunft zum Bearbeitungsstand per TelefonStand: 27.10.2026 · Hamburg Service
- Für das Ausland
- Urkunden mit Zusatz § 67 Abs. 3 PStG werden im Ausland nicht anerkanntStand: 27.10.2026 · Hamburg Service
Alle Angaben (2)Weniger anzeigen
- Register
- Sterberegister 30 Jahre im Standesamt, danach Staatsarchiv Hamburg
- Festpreis Behördenfix
- 39 € inklusive der Gebühr von 19,50 €
Welche Urkunde Sie brauchen
- Sterbeurkunde
- 19,50 €, für Bestattung, Nachlass und Versicherungen
- Mehrsprachig
- 19,50 €, kann im Ausland die Übersetzung ersetzen
- Weiteres Exemplar
- 8,50 €, im gleichen Bearbeitungsgang
Weitere Zeilen (2)Weniger anzeigen
- Für Rentenzwecke
- gebührenfrei
- Älter als 30 Jahre
- beim Staatsarchiv Hamburg
So nehmen wir Ihnen den Antrag ab
- 1Sterbefall nennenName, Datum, Ort in Hamburg.
- 2Anzahl festlegenFür Bestatter, Bank, Versicherung.
- 3Festpreis zahlenDie 19,50 Euro Gebühr sind enthalten.
- 4Antrag mit VollmachtSchriftlich, Versand per Post.
Selbst beim Standesamt Hamburg beantragen
Der Weg ohne uns, Schritt für Schritt
Zuständig ist das Hamburger Standesamt, in dessen Bereich die Person verstorben ist. Ist der Ort des Ereignisses nicht mehr bekannt, ermittelt das Generalregister der hamburgischen Standesämter auf schriftliche Anfrage das beurkundende Amt.
- Persönlich oder schriftlich mit Personalausweis oder Reisepass und einem Verwandtschaftsnachweis wie Geburts-, Heirats- oder Lebenspartnerschaftsurkunde. Die Urkunde kommt per Post, wenn keine Abholung vereinbart ist.
- Online über den Online-Dienst nach Registrierung; die Schritte gleichen dem schriftlichen Antrag.
- Wer für andere abholt, bringt eine schriftliche Vollmacht der berechtigten Person, deren Ausweis und den eigenen Ausweis mit. Bezahlt wird vorab, nach der Zusendung oder bei der Abholung.
- Kosten im Vergleich: Das Standesamt nimmt 19,50 Euro je Urkunde und 8,50 Euro für jede weitere im selben Bearbeitungsgang. Bei uns kostet die Urkunde 39 Euro inklusive dieser Gebühr. Wir sind keine Behörde, und an den 3 bis 10 Tagen ändern wir nichts.
Diese Angaben brauchen wir
- Vor-, Familien- und Geburtsname der verstorbenen Person.
- Sterbedatum und Sterbeort, etwa Klinik oder Stadtteil wie Eppendorf, Wandsbek oder Harburg.
Weitere Unterlagen (3)Weniger anzeigen
- Ihr Verhältnis zur verstorbenen Person und, falls gefragt, ein Verwandtschaftsnachweis.
- Anzahl der Urkunden und ob eine mehrsprachige Fassung für das Ausland dabei sein soll.
- Kopie Ihres Ausweises und die formlose Vollmacht für Behördenfix aus der Bestellung.
Für das Ausland: vom ursprünglichen Standesamt
Ab 2009 jedes Amt, für das Ausland das ursprüngliche
Für Sterbefälle, die ab 2009 in einem Hamburger Standesamt beurkundet wurden, stellen alle sieben Hamburger Standesämter weitere Urkunden aus. Diese tragen den Zusatz «Urkunde gemäß § 67 Absatz 3 des Personenstandsgesetzes». Die Stadt warnt: Mit diesem Zusatz werden Urkunden im Ausland nicht anerkannt. Für das Ausland muss das ursprünglich zuständige Standesamt ausstellen.
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Hamburg nennt für die Sterbeurkunde eine Bearbeitungsdauer: in der Regel drei bis zehn Tage. Anträge und Fragen zum Stand nimmt das Standesamt nicht telefonisch an. Die mehrsprachige Sterbeurkunde kann im Ausland die sonst nötige Übersetzung ersetzen.
Nach 30 Jahren endet die Frist, in der das Standesamt das Sterberegister führt; ältere Fälle liegen beim Staatsarchiv Hamburg. Ist ein Deutscher auf einem deutschen Seeschiff verstorben, stellt nach Angabe der Stadt das Standesamt I in Berlin die Sterbeurkunde aus.
Fragen zur Sterbeurkunde aus Hamburg
Was kostet eine Sterbeurkunde in Hamburg?
19,50 Euro für die erste Urkunde und 8,50 Euro für jede weitere im gleichen Bearbeitungsgang, drei Urkunden auf einmal also 36,50 Euro. Urkunden für Rentenzwecke sind gebührenfrei. Die Gebühr zahlen Sie vorab, nach der Zusendung oder bei Abholung. Bei Behördenfix zahlen Sie 39 Euro je Urkunde, die Gebühr ist enthalten.
Wie lange dauert eine Sterbeurkunde in Hamburg?
Nach Angabe der Stadt beträgt die Bearbeitungsdauer in der Regel drei bis zehn Tage. Danach kommt die Urkunde per Post, sofern Sie keine persönliche Abholung vereinbart haben. Auskünfte zum Bearbeitungsstand gibt das Standesamt telefonisch nicht. Gebraucht wird die Urkunde laut Stadt etwa für die Bestattung und ihre Vorbereitung, die Nachlassabwicklung und Versicherungsleistungen.
Wer darf in Hamburg eine Sterbeurkunde beantragen?
Der letzte Ehe- oder Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlinge der verstorbenen Person, Geschwister mit berechtigtem Interesse und nähere Verwandte wie Tante oder Onkel mit rechtlichem Interesse, etwa durch ein Schreiben des Nachlassgerichts. Alle müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Mit schriftlicher Vollmacht einer berechtigten Person darf auch ein Vertreter beantragen.
Gilt eine Hamburger Sterbeurkunde im Ausland?
Ja, wenn sie vom ursprünglich zuständigen Standesamt stammt. Urkunden, die ein anderes Hamburger Standesamt nach § 67 Absatz 3 Personenstandsgesetz ausstellt, werden laut Stadt im Ausland nicht anerkannt. Für das Ausland gibt es die mehrsprachige Sterbeurkunde; braucht das Zielland eine Apostille, erteilt sie das Amt für Migration.
Kann ich die Sterbeurkunde telefonisch oder online beantragen?
Telefonisch nicht, das schließt die Stadt ausdrücklich aus. Online geht es über den Online-Dienst nach Registrierung und Anmeldung; die weiteren Schritte gleichen dem persönlichen oder schriftlichen Antrag. Schriftlich oder persönlich legen Sie Personalausweis oder Reisepass und einen Verwandtschaftsnachweis vor, etwa Ihre Geburtsurkunde, wenn ein Elternteil verstorben ist.
Amtliche Quellen
- Hamburg Service – Sterbeurkunde beantragen, gelesen am 27.10.2026
- hamburg.de – Urkundenanforderung (Standesämter), gelesen am 27.10.2026
- Hamburg Service – Apostille (Amt für Migration), gelesen am 27.10.2026
Geprüft von M. Gabal am 27.10.2026
Behördenfix bestellt mit Ihrer Vollmacht beim zuständigen Hamburger Standesamt. Wir sind keine Behörde, beraten nicht rechtlich und bewerten Ihren Einzelfall nicht.