Bewohnerparkausweis beantragen – Kosten in fünf Städten
Den Bewohnerparkausweis, auch Anwohnerparkausweis genannt, stellt die Stadt aus, in deren Bewohnerparkgebiet Sie gemeldet sind. Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund und Duisburg bieten den Antrag online an; ein Jahr kostet dort zwischen 25 und 120 Euro. Wir beantragen ihn auf Papier mit Vollmacht für 19 Euro zuzüglich Gebühr der Stadt.
Bewohnerparkausweis: das Wichtigste
- Recht
- Parkvorrecht in Quartieren mit Parkraummangel (§ 45 Abs. 1b Nr. 2a StVO)Stand: 27.10.2026 · § 45 Straßenverkehrs-Ordnung
- Amtliche Gebühr
- ein Jahr 25 € (Düsseldorf online) bis 120 € (Köln)Stand: 27.10.2026 · Stadt Köln
- Wohnsitz
- Essen: Hauptwohnsitz · Köln, Dortmund: auch NebenwohnsitzStand: 27.10.2026 · Stadt Essen
- Online-Antrag
- online in allen fünf StädtenStand: 27.10.2026 · Landeshauptstadt Düsseldorf
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- Anzahl
- ein Ausweis je Person, nur für die eigene Zone
- Festpreis Behördenfix
- 19 € zzgl. Gebühr der Stadt
Gebühr und Papierweg in fünf Städten
| Stadt | Gebühr | Weg |
|---|---|---|
| Köln | 100–120 € | Vorsprache mit Vollmacht |
| Düsseldorf | 30 € vor Ort, 25 € online | Bürgerbüro mit Termin |
So beantragen wir Ihren Ausweis
- 1Angaben machenName, E-Mail, Stadt.
- 2Festpreis zahlen19 Euro; die Gebühr der Stadt kommt dazu.
- 3Unterlagen sendenFahrzeugschein, Ausweis, Führerschein, Vollmacht.
- 4Wir beantragen auf PapierPer Post oder am Schalter, ohne Ihr Online-Konto.
Bewohnerparkausweis selbst beantragen
Der Weg ohne uns, Schritt für Schritt
Ohne uns beantragen Sie den Ausweis direkt bei Ihrer Stadt. So beschreiben die fünf Städte den Weg:
- Köln: online beantragen oder verlängern, die Bezahlung ist eingebunden; nach der Prüfung kommt der Ausweis als PDF per E-Mail. Im Kundenzentrum wird er sofort ausgestellt.
- Düsseldorf: online mit elektronischer Zahlung und Ausdruck zu Hause für 25 Euro im Jahr, im Bürgerbüro mit Termin für 30 Euro. Telefonisch geht es nicht.
- Essen: Online-Antrag mit Hochladen der Nachweise oder schriftlicher Antrag; der Ausweis kommt mit dem Gebührenbescheid per Post, ein Jahr kostet 75 Euro.
- Dortmund: digital nur über das Serviceportal als registrierte Person, per E-Mail nicht. Ein Jahr kostet 30,70 Euro, die Zustellung per Post dauert laut Stadt derzeit mindestens 14 Tage.
- Duisburg: online mit einem Konto bei der BundID, Benutzername und Passwort genügen; der Ausweis liegt danach zum Ausdruck im Postkorb. Ein Jahr kostet 30,70 Euro, zwei Jahre 61,40 Euro.
- Kosten im Vergleich: Die Städte nehmen im Jahr 25 bis 120 Euro. Bei uns zahlen Sie 19 Euro zuzüglich der Gebühr Ihrer Stadt; in Düsseldorf gilt dann die Gebühr für den Antrag im Bürgerbüro, 30 Euro.
Diese Unterlagen brauchen Sie
- Fahrzeugschein.
- Ausweis oder Pass; in Köln und Dortmund auch der Führerschein.
Weitere Unterlagen (4)Weniger anzeigen
- Fährt das Auto nicht auf Sie: Bescheinigung des Halters über die dauerhafte Nutzung, in Dortmund mit Ausweiskopie des Halters.
- Bei Firmenwagen in Köln: Halterbestätigung mit Firmenstempel. Bei Mietwagen: der Mietvertrag mit Nutzungsdauer.
- Meldebescheinigung, wenn die Stadt sie verlangt (Essen nennt sie).
- Bei Antrag durch uns: Ihre Vollmacht. Köln verlangt dazu Führerschein und Ausweis der vollmachtgebenden Person in Kopie.
Warum jede Stadt etwas anderes verlangt
Die Gebühr legt nicht der Bund fest. Nach § 6a Abs. 5a des Straßenverkehrsgesetzes erlassen die Länder eigene Gebührenordnungen und dürfen dabei den wirtschaftlichen Wert des Parkplatzes berücksichtigen. Deshalb kostet ein Jahr in Dortmund 30,70 Euro und in Köln bis 120 Euro.
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Köln staffelt nach der Länge des Fahrzeugs (bis 4.109, bis 4.709, ab 4.710 Millimeter) und erteilt den Ausweis nur, wenn Sie keinen privaten Stellplatz haben.
Wann ist Hilfe beim Bewohnerparkausweis sinnvoll?
Nicht nötig ist sie, wenn Sie den Antrag online selbst stellen können. Alle fünf Städte bieten das an, in Düsseldorf und Duisburg drucken Sie den Ausweis danach selbst aus.
Hilfreich sein kann sie, wenn Sie Nachweise für einen Firmenwagen, einen Mietwagen oder ein fremdes Fahrzeug zusammenstellen müssen oder kein Konto beim Serviceportal anlegen möchten. Dann beantragen wir auf Papier mit Ihrer Vollmacht, per Post oder am Schalter, und nutzen Ihr BundID- oder Serviceportal-Konto nicht.
Was wir nicht tun: Wir versprechen keinen Parkplatz und keine Bearbeitungszeit; ob Ihre Straße in einem Bewohnerparkgebiet liegt, entscheidet die Stadt. Bevollmächtigte am Schalter nennt nur Köln ausdrücklich. Die Gebühr kommt zu unseren 19 Euro dazu.
Fragen zum Bewohnerparkausweis
Was kostet ein Bewohnerparkausweis?
Das bestimmt jede Stadt selbst. Für ein Jahr zahlen Sie in Düsseldorf 25 Euro online und 30 Euro im Bürgerbüro, in Dortmund und Duisburg 30,70 Euro, in Essen 75 Euro und in Köln 100 bis 120 Euro je nach Fahrzeuglänge. Zwei Jahre kosten in Duisburg 61,40 Euro, in Essen 150 Euro und in Köln 170 bis 210 Euro.
Welche Voraussetzungen gelten?
Sie müssen in der Bewohnerparkzone gemeldet sein, und das Auto muss auf Sie zugelassen sein oder Ihnen nachweislich dauerhaft überlassen werden. Essen verlangt den Hauptwohnsitz, Köln und Dortmund akzeptieren auch den Nebenwohnsitz. Köln und Dortmund setzen außerdem eine gültige Fahrerlaubnis voraus, Köln zusätzlich, dass Sie keinen privaten Stellplatz haben.
Kann ich den Ausweis online beantragen?
Ja, in allen fünf Städten, deren Seiten wir gelesen haben. Köln schickt den Ausweis nach Prüfung als PDF per E-Mail, Düsseldorf und Duisburg zum Ausdruck zu Hause. Duisburg verlangt dafür ein Konto bei der BundID, Dortmund eine Registrierung im Serviceportal. Essen nimmt den Online-Antrag mit hochgeladenen Nachweisen an und schickt den Ausweis per Post. Wir nutzen kein Online-Konto für Sie, sondern beantragen auf Papier.
Wie verlängere ich den Bewohnerparkausweis?
Köln schreibt Sie etwa drei Monate vor Ablauf an; einen Verlängerungsantrag braucht es dort grundsätzlich nicht, Sie überweisen die Gebühr und bekommen den neuen Ausweis. Essen nimmt die Verlängerung frühestens drei Monate, Duisburg frühestens 30 Tage und Dortmund einen Monat vor Ablauf an. In Essen, Dortmund und Duisburg geht die Restlaufzeit dabei nicht verloren.
Gilt das auch für Firmen- oder Mietwagen?
Ja, mit Nachweis. Für ein Fahrzeug, das nicht auf Sie zugelassen ist, verlangen die Städte eine Bescheinigung des Halters über die dauerhafte Nutzung; Köln bei Firmenwagen mit Firmenstempel, Dortmund mit Ausweiskopie des Halters. Für Leih- und Mietwagen gewerblicher Anbieter stellt Köln den Ausweis für die Dauer laut Mietvertrag aus. Duisburg nimmt die Mitteilung über einen Leihwagen per Telefon oder E-Mail an.
Was gilt bei Umzug oder neuem Kennzeichen?
Dann wird der Ausweis geändert oder neu ausgestellt. Das kostet in Köln 10 Euro, in Duisburg 12 Euro, in Düsseldorf 12,50 Euro, in Dortmund 15,30 Euro als Ersatzausstellung für die Restlaufzeit und in Essen 30 Euro. In Köln, Düsseldorf und Duisburg geht die Änderung nicht online, sondern nur persönlich. Wer aus Duisburg wegzieht, verliert die Gültigkeit des Ausweises.
Amtliche Quellen
- Stadt Köln – Bewohnerparkausweis (Produkt 00422), gelesen am 27.10.2026
- Landeshauptstadt Düsseldorf – Bewohnerparkausweis (Dienstleistung 40), gelesen am 27.10.2026
- Stadt Essen – Bewohnerparkausweis / Besucherparkkarten, gelesen am 27.10.2026
Quellen (4)Weniger anzeigen
- Stadt Dortmund – Bewohnerparkausweis beantragen, gelesen am 27.10.2026
- Stadt Duisburg – Bewohnerparken (Dienstleistung 6832), gelesen am 27.10.2026
- § 45 Straßenverkehrs-Ordnung, gelesen am 27.10.2026
- § 6a Straßenverkehrsgesetz, gelesen am 27.10.2026
Geprüft von M. Gabal am 27.10.2026
Behördenfix stellt den Antrag auf einen Bewohnerparkausweis auf Papier mit Ihrer Vollmacht bei Ihrer Stadt, per Post oder am Schalter, ohne Ihr Online-Konto. Wir sind keine Behörde, vergeben keine Parkplätze und versprechen keine Bearbeitungszeit. Unser Preis von 19 Euro gilt zuzüglich der Gebühr der Stadt.
Verwandte Leistungen (4)
Was wir tun und was nicht
- Wir füllen Anträge nach Ihren Angaben aus, reichen sie ein und verfolgen sie.
- Wir beraten nicht rechtlich und nicht steuerlich und prüfen keine Erfolgsaussichten.
- Wir sind ein privater Service und keine Behörde.